Campingpreise in Europa

April 2012: Der ADAC hat die Preise auf Europas Campingplätzen unter die Lupe genommen. Im Schnitt sind die Kosten um drei Prozent gestiegen. Italien und die Schweiz bleiben die teuersten Ziele, Deutschland ist weiterhin ein vergleichsweise günstiges Campingland.

Europäischer Durchschnittspreis

Zwei Erwachsene zahlen in der Sommer-Hauptsaison mit einem 10-jährigen Kind durchschnittlich 34,30 Euro für eine Übernachtung auf einem europäischen Campingplatz. Im Preis enthalten sind Auto- und Caravanstandplatz, Nebengebühren, Strom und Warmduschen sowie die Kurtaxe.

Deutschland günstig

Deutschland ist und bleibt ein vergleichsweise günstiges Urlaubsziel für Camper. Hier bezahlt die Modellfamilie nur 26,60 Euro pro Nacht. Mit knapp zwei Prozent fällt die Preiserhöhung gegenüber dem Vorjahr sehr moderat aus und bleibt sogar unter der Inflationsrate, die 2011 in Deutschland 2,5 Prozent betrug. Noch günstiger campen Sie in Polen (20 Euro) und Ungarn (23,30 Euro). In beiden Ländern sind die Campingpreise durch den günstigen Euro-Wechselkurs sogar leicht gefallen.

Italien und Schweiz mit Spitzenpreisen

Die Spitzenreiter der Preisgestaltung haben sich auch in diesem Jahr nicht vom Thron stoßen lassen. Teuerstes Campingland bleibt Italien (44,60 Euro), gefolgt von der Schweiz (40,55 Euro). Der Preisanstieg um 11,4 Prozent ist bei der Schweiz vor allem auf den starken Franken zurückzuführen.

Frankreichs Preise ziehen an

Mit einer Steigerung von knapp acht Prozent ziehen die Campingpreise in Frankreich (37,20 Euro) besonders deutlich an. Schweden (31,40 Euro) erhöht immerhin noch um vier Prozent und wechselt damit vom ehemals sehr günstigen Campingland ins preisliche Mittelfeld. Auch in Kroatien gibt es deutliche Preiserhöhungen um knapp fünf Prozent, in den Niederlanden dagegen stagnieren die Preise auf dem Vorjahresniveau.
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Rabatte in der Vor- und Nachsaison

Auf den teuersten Campingplätzen sind die Preisunterschiede zwischen Haupt- und Nebensaison meist am größten. Außerhalb der Hauptsaison ist das Serviceangebot allerdings oft eingeschränkt, z. B. kann das Freibad geschlossen sein. Für alle gilt: Wer bei seiner Urlaubsplanung nicht auf die Sommerferien angewiesen ist, kann mit beachtlichen Rabatten rechnen!

Informationen zu Vergleichspreisen, Sparmöglichkeiten mit der ADAC CampCard und zu mehr als 5400 Campingplätzen gibt es in den neuen ADAC Campingführern 2012, erhältlich in den Bänden Südeuropa sowie Deutschland/Nordeuropa. Sie sind für je 19,99 Euro im Buchhandel, den ADAC-Geschäftsstellen oder gleich hier erhältlich.

Quelle:  ADAC

 

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